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Zur Malerei von Hanspeter Münch

Im Œuvre des Malers Hanspeter Münch erwachsen im spontanen und refelktierten Umgang mit Farbe, in frappanten Form- und Farb(er)findungen, aus einzelnen Farbschichten und feinsten Lasuraufträgen - z.T. in bis zu 60 Überlagerungen - organisch aus dem Bildgrund heraus Farbräume, in denen Farbe nicht Inhalt einer Form, sondern selbst Inhalt und Form ist. Im differenzierten Farbaufbau, im Wachsen, Verweben, Verschmelzen, im Neudefinieren und Zurückdrängen der Farbe entfaltet, konkretisiert und visualisiert sich Dynamik, Modulation, Eigenleben und differenzierte Stofflichkeit. Durch das Urelement des Malerischen der Farbe erzeugt Münch Raum, Volumen, Bewegung und immanente Körperhaftigkeit. Licht strahlt aus heller belassenen Bildpartien quasi als Urlicht auf oder sendet dem Seinstatus der einzelnen Farben entsprechend als Farbinnenlicht stetig Impulse aus. Als Teil eines Kraftfeldes zieht es den Rezipienten in einen Sog und Strudel von Farbe und Licht und öffnet ihm die Weite des Raumes.

Dr. Andrea Nisters, Speyer